Albert-Einstein-Oberschule

Am Freitag, dem 09.03.2018, besuchten die Klassen 10c und 10d die Gedenkstätte Bergen-Belsen. Die Fahrt dorthin dauerte nicht länger als eine knappe Stunde. Nachdem wir angekommen waren, gingen wir klassenweise in einen Besprechungsraum. Dort hörten wir einen lehrreichen Vortrag über die Geschichte des Lagers Bergen-Belsen. Zunächst wurde das Lager von den Nationalsozialisten für Kriegsgefangene, meist aus der Sowjetunion, genutzt. Ab 1943 war es ein Lager für jüdische Austauschhäftlinge, die gegen Geldzahlungen getauscht werden sollten. 1944 wurde es zum Auffanglager für Gefangene, die aus unterschiedlichen Konzentrationslagern dorthin gebracht wurden. Sie lebten unter unvorstellbar schrecklichen Bedingungen.

Danach haben wir uns einen Film angeschaut, in dem man sehen konnte, wie  Bergen-Belsen von den Briten befreit wurde und wie die Lage dort nach der Befreiung war. Der Film war sehr verstörend, denn man konnte sehen, unter welchen Bedingungen die Menschen dort leben und sterben mussten.

Adiza Yacoubou, unsere ehemalige Schülerin (10. Jahrgang 2016/2017), erhielt für ihren Beitrag zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten „Gott und die Welt – Religion macht Geschichte“ nun auch einen 3. Bundespreis. Wir gratulieren der jungen Geschichtsforscherin ganz herzlich!

Insgesamt wurden auf Bundesebene fünf erste, 15 zweite und 30 dritte Preise vergeben. Adiza ist die einzige Bundespreisträgerin aus Bremen. Ihr Film-Beitrag thematisiert die Ausgrenzung und Verfolgung von Angehörigen der Glaubensgemeinschaft Zeugen Jehovas durch die Nationalsozialisten.

Austausch mit einer internationalen Jugenddelegation über nachhaltige Entwicklungsziele (Januar 2017)

Im September 2015 verabschiedeten die Vereinten Nationen (UN) die „2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung“, in der nicht weniger als eine gerechtere Welt versprochen wird. Kern der Agenda sind 17 Entwicklungsziele, die sich an fünf sogenannten Kernbotschaften orientieren: Menschenwürde – Schutz des Planeten – Wohlstand – Frieden – globale Partnerschaften. Wer aber setzt die Ziele um? Es gibt - lokal bis global - viele Akteure, wobei die Staaten die Hauptverantwortung tragen.

Adiza Yacoubou, Schülerin des 10. Jahrgangs (2016/2017), wurde für ihren Beitrag „Fight for your conviction - Die Geschichte der Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus, gezeigt anhand der zwei Bremer Bürger Otto Kewitz und Franz Pieper." mit einem Landespreis ausgezeichnet. In einem Film geht Adiza der Verfolgungsgeschichte zweier Bremer Zeugen Jehovas nach. Weil sie den Hitlergruß verwehrten und den Kriegsdienst verweigerten, wurden sie diskriminiert, verfolgt, eingesperrt und sogar getötet. Die junge Forscherin sichtete nicht nur Wiedergutmachungsakten und Briefe im Staatsarchiv, sie besuchte auch Erinnerungsorte und sprach mit einer Enkelin und einem Enkel der beiden Verfolgten sowie mit einem Historiker. Neben der inhaltlichen Arbeit kümmerte sie sich ebenfalls um die Musik sowie die künstlerische Gestaltung des Films. Als Tutoren standen ihr unsere Schulbibliothekarin Frau Mössinger und deren Ehemann zur Seite.

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten findet alle zwei Jahre statt. Auf Landesebene vergibt die Körber-Stiftung insgesamt 250 Landessiege (je 250 Euro) und 250 Förderpreise (je 100 Euro). Die Landessieger haben anschließend die Chance, einen von 50 Bundespreisen zu erringen.

Aktuell nahmen in Bremen 142 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von 10 Schulen mit 31 Beiträge teil. Im Festsaal der Bürgerschaft übergaben am 30. August 2017 der Bürgerschaftspräsident Christian Weber und die Senatorin für Kinder und Bildung Claudia Bogedan insgesamt jeweils 6 Landes- und Förderpreise.

Wir gratulieren herzlich: Adiza, wir sind stolz auf dich!

Am Sonntagnachmittag bei strömendem Regen in Bremen holte uns, die 10 a mit Frau Engert und Herrn Prang, unser Bus in Bremen an der Schule ab. Los ging es Richtung Ijsselmeer. Als wir abends in Lelystad ankamen, suchten wir erst mal unser Schiff - die Zuiderzoon. 30 Meter lang und sechs Meter breit, zwei Masten und sie sollte für die nächsten 5 Tage unser Zuhause sein. Dann luden wir unser Gepäck aus, schauten uns das Schiff an, bezogen die Kajüten und bekamen vom Kapitän Cees eine erste Einweisung. Gewöhnungsbedürftig fanden wir alle die Enge der Kajüten und die Duschen/Toiletten.

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