Albert-Einstein-Oberschule

Liebe Eltern,

Unsere Kinder verbringen die Zeit von der 5 bis 9 oder 10 Klasse in dieser Schule.
Dies ist die Phase der Pubertät.
In der Klasse meiner Tochter hängt seit der 6ten Klasse ein Schild, das glaube ich, ganz gut beschreibt, was Pubertät aus der Sicht unserer Kinder ist.
Dort steht:
„Pubertät ist, wenn die Eltern anfangen komisch zu werden.“
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass in der Phase der Pubertät im Hirn die Funktionen neu geordnet werden .Dass es bei diesen „Umbauarbeiten“ zu Fehlschaltungen kommt, können wir dann alle erleben:
Türenschlagen, Kuscheleinheiten, Schreien und Heulen, endloses Diskutieren darüber: Wer darf was, vernünftige Gespräche, das alles wechselt sich munter ab. Hinzu kommt, sie erzählen uns längst nicht mehr alles.. Es ist der Weg von den kleinen Süßen zu den Wilden und Zicken

In dieser Zeit brauchen uns die Kinder mehr als je zuvor,…

  • Sie brauchen uns nicht als Freunde aber als Wegweiser, die sie mit Liebe, Anerkennung ihrer Leistungen, klaren Regeln und Verstand durch diese Zeit führen.
  • Wir Eltern müssen loslassen und Vertrauen zu unseren Kindern haben, ohne sie jedoch allein zu lassen mit Entscheidungen, Problemen untereinander und auf dem Schulhof.
  • Sie werden selbständiger und entwickeln eine eigene Identität, aber sie brauchen in vielem auch Hilfe…das können nicht nur die Lehrer leisten.

An dieser Schule gibt es klar formulierte Regeln,

  • Es gibt Verträge zwischen Schule, Schülern und Eltern
  • Unterstützen Sie die Lehrer bei der Einhaltung der Verträge.
  • Hören Sie den Lehrern zu, sie haben viel Erfahrung mit pubertierenden Kindern und deren Eltern.
  • Im Notfall kann in Zusammenarbeit mit den Sozialpädagogen dieser Schule Hilfe vermittelt werden, die für alle nützlich ist



An dieser Schule finden regelmäßige Elternabende in den Klassen statt

  • Nehmen Sie an den Elternabenden teil
  • Wählen Sie in den Klassen mindestens 2 Elternsprecher

Im Übrigen, gibt es kaum Gremien, die eine höhere Frauenquote aufweisen, als Elternbeiräte. Wie in allem macht es die Mischung, nicht nur die von Mann und Frau, sondern auch die der Kulturen. Jeder ist mit seiner Erfahrungen geeignet und willkommen und kann zur Entwicklung unserer Schule beitragen. Die Elternsprecher sind Mitglieder des Elternbeirates, der sich ca. alle 6 Wochen trifft. Alle Eltern können sich bei allgemeinen Fragen oder Problemen an die gewählten Vertreter zu wenden, die diese Fragen weiterleiten

Der Elternbeirat an dieser Schule ist aktiv

  • Ausschüsse zu Themen wie z. B. Mensa, Schulkleidung, Klassenfahrten, Best of Einstein und Oberschule/ Inklusion.
  • Mitorganisation von Veranstaltungen

Die Schulleitung nimmt uns Eltern ernst und geht auf unsere Beobachtungen, Bedenken und Fragen ein. Es findet ein Austausch von Informationen und Meinungen statt. 
Sie können mir glauben, häufig gibt es auf beiden Seiten erstaunte Gesichter. Wir brauchen auch weiterhin Eltern, die sich aktiv in den Gremien (dieser Schule, im Gesamtelternbeirat Oberschule und im Zentralelternbeirat) beteiligen.
 Nur so können wir der Politik zeigen, dass unsere Kinder eben nicht die Versuchskaninchen der Politiker sind. Die Oberschule ist an dieser Schule neu, es gibt noch keinen Abschlussjahrgang, und man kann Eltern, Schüler, Lehrer und Schulleitung wohl als Pioniere betrachten. Lassen sie uns gemeinsam daran arbeiten, dass diese Schulform für die Kinder, die langsamer lernen genauso zum Erfolg wird, wie für die Sprinter unter den Schülern.

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