Albert-Einstein-Oberschule

Am 1.12.2020 konnte die 5b ihren ersten Ausflug machen. Coronabedingt hatten sie sich die Lehrerinnen ein Ziel im Freien ausgesucht.

Die Schülerin Emine berichtet:

Wir haben uns an diesem Tag in der Schule getroffen und erstmal gemeinsam gefrühstückt.

Danach ging es zu Fuß Richtung ULE. Dort hat uns Frank begrüßt und mit uns über die Waldregeln gesprochen. Einige kannten das schon aus der Grundschule.

Als Nächstes sollten wir leise ein Stück durch den Wald laufen und Sachen finden, die nicht so dahingehören. Fast alle haben die Kuscheltiere, Dekoration und Verpackungen entdeckt, über die wir dann gesprochen haben.

Danach stand der „Igelticker“ auf dem Programm, bei dem manche Schüler zur Nahrung eines Igels wie z.B. Schnecke, Regenwurm oder Obst wurden. Ein Igel-Kind musste nun seine „Nahrung“ ticken. Der „Getickte“ wurde dann selbst zum Igel und ging auf Nahrungssuche. Das hat so viel Spaß gemacht, dass wir das Spiel zweimal gespielt haben.

Nach dem „Igelticker“ durften wir uns mit den Bodentieren beschäftigen. Wir haben Insekten und Käfer gesucht und diese in einem Lupenbecher uns genau angeschaut.

Ganz viel Spaß hat auch die „blinde“ Führung gemacht. Ein Schüler durfte einen anderen Schüler mit Augenbinde durch den Wald führen.

Damit wir sehen, wie die Erde darunter ausschaut, wollten wir noch eine Bodenprobe machen. Die Klasse war sehr schnell bei der Bodenprobenentnahme. Mit einem schweren Hammer wurde der Pürckhauer-Bohrstock (das mussten wir googlen) in den weichen Boden gehauen. Diesen etwa ein Meter tiefen Bohrstab haute jeder Schüler erst drei- dann fünfmal und trieb ihn in untere Bodenschichten. Für die starken Schüler war es auch kein Problem, ihn wieder herauszuhebeln.

Allen hat der Ausflug so gut gefallen, dass wir im Frühjahr wieder dahin wollen.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten gehörten ihre Symbole, ihre Propaganda und ihre Aktionen unvermeidbar zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Spielzeugproduzenten und Jugendbuchverlage brachten schnell Produkte auf den Markt, die eindeutig von der „neuen Politik“ geprägt waren, Sammelkarten griffen aktuell erwünschte Themen auf, Theaterstücke zeigten mehr oder weniger latent das neue Denken. Auch die Schule wandelte sich. Eine Flut von Verfügungen veränderte die Unterrichtsinhalte. So wurde die sogenannte „Leibesertüchtigung“ zu einem der wichtigsten Fächern, um die Jungs kriegstauglich zu machen und in Biologie wurde die „Rassenkunde“ unterrichtet, um Hitlers Ideologien zu legitimieren.

(Informationen von den Ausstellungstafeln des Schulmuseums Bremen)

Anders als die Erwachsenen, die sich mehr oder weniger bewusst für oder gegen das Regime entschieden haben, wurde uns bei unserem Ausflug schmerzlich bewusst, wie stark die Kinder und Jugendlichen in all ihrer Lebenswirklichkeit einer Art Gehirnwäsche unterzogen wurden und ganz selbstverständlich mit dieser Politik aufwuchsen. Doch wie muss es Kindern ergangen sein, die vor der Machtübernahme jüdische Kinder als Freunde hatten? Welche Benachteiligungen erlitten jüdische Kinder in Schule und im Alltag? Und was passierte mit den anderen Kindern? Diese und weitere Fragen stellten wir uns und erforschten die Antworten im Museum.

Kurz nach den Herbstferien 2020 bekam der Spanischkurs von Fr.Brand (8c, 8b) die Idee einen Kurzfilm auf Spanisch für den Fremdsprachen Wettbewerb zu drehen.

Nachdem die Rollen und eine grobe Idee feststanden, schrieb Jamie aus der 8c das Drehbuch. Es sollte eine Art Liebesgeschichte werden.

Gesagt, getan, es wurde eine Geschichte über einen Jungen (Yadian 8c) der aus Kuba nach Bremen reist, um die Stadt zu erkunden. Dabei lernt er ein Mädchen kennen (Nawal 8b).

Das fertige Projekt wurde beim Fremdsprachen Wettbewerb eingereicht und machte dort den 10. Platz von 43. als Team. Außerdem war die Gruppe das beste Spanischteam. (Die besser- Platzierten waren nur Englischprojekte)

Sie können den Film hier anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=AeWG1e3eLwU&t=327s

Jamie Kempa, Yadian Kapeller 8c

 Die erste Ausgabe der Einstein-News ist da. Hier könnt ihr die aktuelle Ausgabe herunterladen:

Klasse Klasse:

6a präsentiert Referate zum Thema Römer, packend verpackt.

Das Leseprojekt in Deutsch, attraktiv mit einem Karton vorgestellt.

Post von der Landeszentrale für politische Bildung: 6a hat bei dem Wettbewerb "Dem Hass keine Chance" mit dem Beitrag zum Thema "Mauer" einen Preis gewonnen, die Preisverleihung findet am 14. 7. 2021 in der oberen Rathaushalle statt, die Klasse macht sich dann auf den Weg und wandert zur Preisvergabe.

Und dann geht es zur Exkursion an den Südstrand nach Wilhelmshaven: was ist Watt, Ebbe, Flut, Nationalpark....hoffentlich mit Sonne und Eis und mit dem Zug.

(Frau Südkamp / Frau Brand)

 

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