Albert-Einstein-Oberschule

Sommerferien

16.07.2020 - 26.08.2020

Gemeinsam mit 21 Schülerinnen und Schülern der Rockwinkler Schule sind wir am 06.01.12 um 20 Uhr gen Süden aufgebrochen. Schon im Bus haben wir gemerkt, dass dies eine gute Fahrt werden würde: Der Bus war so groß und luxuriös, dass jeder Passagier zwei Plätze belegen konnte. Nur der Platz für das Gepäck war etwas knapp bemessen…

Nach entspannten 13 Stunden Fahrt kamen wir am nächsten Morgen im verschneiten Innerkrems an und konnten bald darauf unsere Zimmer beziehen. Beim Mittagessen wurden wir sehr freundlich von der Gastfamilie begrüßt und mit den Hausregeln bekannt gemacht. Der erste Nachmittag stand also ganz unter dem Zeichen des Kennenlernens. Die fortgeschrittenen Skifahrer fuhren mit Frau Pfeffer ins Skigebiet und die Anfänger sammelten auf dem Hügel hinter dem Haus die ersten spannenden, erfolgreichen, aber auch schmerzhaften und kalten Erfahrungen auf den Brettern, mit denen sie nun unweigerlich für die nächsten sieben Tage fest verbunden sein sollten.

Nach einer ruhigen ersten Nacht und einem reichhaltigen Kärntner Frühstück begrüßte uns die Bergwelt am Sonntag mit viel Schnee und etwas Sonnenschein. Die Anfänger schlugen sich wacker am Anfängerhügel und die Fortgeschrittenen erkundeten weiter das Skigebiet. Jeden Mittag fuhren wir wieder zu unserer Unterkunft, um die Kraftdepots wieder aufzuladen, welche dann nachmittags zum Skifahren, Rodeln und Schneemann bauen dringend gebraucht wurden.

Am Montag trauten sich die Anfänger das erste Mal auf die steileren Hänge des Gebiets und bezwangen erfolgreich „Strasser I“. Am Abend wurden wir mit der anderen Schule auf zwei Anhängern und Traktoren die Nockalmstraße hinaufgezogen und konnten anschließend mit unseren Schlitten im Mondschein hinunter sausen.

An jedem Skitag verbesserten sich die Anfänger und die Fortgeschrittenen feilten an ihrer Technik.

Am Dienstagabend bekamen wir vom Seniors unserer Pension, welcher Jahrzehnte lang bei der Bergwacht war, einen spannenden Lawinenvortrag. Was uns sicherlich im Gedächtnis bleiben wird ist, dass es seit Weihnachten bereits 12 Lawinentote gab, die sich durch riskantes und unbedachtes Fahren abseits der Pisten in Gefahr gebracht haben.

Wie jedes Jahr hat auch dieses Jahr die ortsansässige Skischule am Mittwoch ein Rodelrennen organisiert – ein großer aber kalter Spaß!

Ein weiteres wichtigeres Rennen fand am Donnerstag statt, unser Skirennen. Hier konnten die Schüler sich und ihr Können unter Beweis stellen. Die Erfolge des Vormittags wurden dann am Abend mit Punsch, DJ und Eisbar gefeiert.

Nachdem wir bereits am Freitagmorgen die Zimmer räumen mussten, konnten wir noch einen wunderbaren Skitag genießen. In besonderer Erinnerung bleibt uns sicherlich die Blutige-Alm-Liftfahrt bei gefühlten – 20 Grad und ganz schön starkem Wind.

Am Abend gegen 19 Uhr stiegen wir frisch geduscht, gesättigt, müde, erschöpft, aber auch sehr glücklich über so eine tolle Skiwoche in unseren Luxusbus, der uns über Nacht wieder ins warme und verregnete Bremen gebracht hat.

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